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Artikel Oberhessische Presse vom 21.04.2015

 

Energiewende II

Am Freitag ist erster Spatenstich

 

Großer Tag für Rauschenberg: Am Freitag erfolgt um 16 Uhr der erste Spatenstich für den Bau des gut zehn Kilometer langen Rauschenberger Nahwärmenetzes am Gemeinschaftshaus Kratz‘sche Scheune.

 
Helmut Schmid (links) und Biogas-Pionier Herbert Stracke stehen vor dem Maschinenhaus der Fiddemühle, die die Wärme für das Rauschenberger Nahwärmenetz liefert. Foto: Matthias Mayer

Helmut Schmid (links) und Biogas-Pionier Herbert Stracke stehen vor dem Maschinenhaus der Fiddemühle, die die Wärme für das Rauschenberger Nahwärmenetz liefert.

                                                                                                                         © Matthias Mayer

 

Rauschenberg. Dazu lädt die Genossenschaft Nahwärme Rauschenberg nicht nur ihre mehr als 160 Mitglieder ein, sondern alle interessierten Bürger, wie Vorstandsmitglied Helmut Schmid gegenüber dieser Zeitung mitteilte. Den Startschuss für das Werden der ersten Bioenergiestadt der Region werden unter anderem Hessens Finanzminister Thomas Schäfer und Landrätin Kirsten Fründt begleiten.

 

Die freiwillige Feuerwehr, die Landfrauen und die Burschenschaft, die die Besucher bewirten werden, sorgen im Zusammenspiel mit dem Musikverein Rauschenberg dafür, dass aus dem symbolischen Akt ein richtiges Fest wird. „Wir freuen uns auf alle Besucher. Wir wünschen uns, dass sich die Rauschenberger mit dem Projekt identifizieren“, sprach Helmut Schmid für die Genossenschaft.

 

In diesem Jahr sollen alle Häuser ans Netz

 

Los geht es laut Schmid bereits am Montag. Dann wird die Gilserberger Baufirma Baume die Baustelle einrichten und mit den Arbeiten in der Westender Straße beginnen. Anschließend werden sich die Bauleute über die Berliner Straße, Albert-Schweitzer-Straße und Robert-Koch-Straße bis hoch zum Galgenberg vorarbeiten. Der Bauplan sieht vor, dass noch in diesem Jahr alle Häuser an das Nahwärmenetz angeschlossen werden, dessen Doppelrohre von einer Hannoveraner Spezialfirma verlegt werden.

 

Im kommenden Jahr folgt ein zweiter Bauabschnitt. Dann soll auf dem Festplatz ein Holzhackschnitzel-Heizkraftwerk entstehen. Das ermöglicht, weitere Teile der oberen Altstadt für die Nahwärme zu erschließen.

 

von Matthias Mayer

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